St. Magnus in Tating erfindet sich in diesem Sommer einmal mehr neu. Die digitale Ausstellung „Hier endet Eure Furcht“ zeigt einen künstlerischen Weg von Angst und Schrecken zu Freude und Erlösung. Die Besucher werden mit auf eine Reise genommen durch die eigenen Ängste, das eigene Zweifeln hin zu einer strahlenden Auflösung: Hier endet alle Furcht.
Ausstellung als Weg von der Furcht zur Erlösung
Die Kirche wird zum Wandelgang, in dem der Besucher von Zweifel und Unentschiedenheit bis zur Erlösung geleitet wird. Der Weg aus Video, Licht und Installation beginnt im komplett verdunkelten Turmraum der Kirche, wo das Thema Furcht dargestellt und erlebbar wird. Im Mittelteil stehen dann Sofas unter einem großen Zeltdach, auf das verschiedene Installationen projiziert werden. Zwei KI-Stationen zeigen den Besuchern die Bandbreite des Lebens auf, indem sie Fragen ganz unterschiedlich, von ablehnend bis unterstützend beantworten. In einem dritten Teil werden die Erfahrungen aufgenommen und in Segen gewandelt.
Animierter Altar als Höhepunkt
Ein Höhepunkt ist der animierte Altar von Kasia Kohl, bei dem die Figuren des originalen Altars von 15 Uhr in Bewegung geraten und in einem animierten Film eine Geschichte von Werden und Vergehen erzählen.
Welturaufführung einer Orgelkomposition
Anders als bei den bisherigen Ausstellungen wird es auch eine akustische Umsetzung geben. Eigens für die Ausstellung hat der Komponist Jan Meßtorff eine Klanginstallation u.a. aus Orgelmusik, Glockenklängen und gesprochenen Versen geschaffen.
Die Welturaufführung des Stücks von Jan Meßtorff findet im Rahmen der Vernissage
am 12. Juli statt.
Die Ausstellung läuft vom 12. Juli bis Ende Oktober. Die Kirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Vernissage findet am 12. Juli um 11 Uhr statt.