Über 16.000 Besucher bei „Kunst in der Kirche“

Über 16.000 Besucher hat die Ausstellung mit digitaler Kunst seit Pfingsten in die Tatinger Kirche gelockt. Die Mischung aus historischer Kirche und moderner digitaler Kunst hat funktioniert. Ein Blick ins Gästebuch der Tatinger Kirche zeigt es. Die Kommentare reichen von großer Begeisterung für den Mut, Kirche modern und ansprechend zu gestalten bis hin zu kompletter Ablehnung, weil die Kunst den Raum entweihen würde. Kunst soll auch polarisieren, sagte Pastor Michael Goltz im Gottesdienst am letzten Tag der Ausstellung. Wenn der Besuch der Ausstellung dazu führt, sich mit dem eigenen Glauben und der Frage, „was will ich eigentlich von Kirche“ auseinanderzusetzen, sei das großartig, sagt der Pastor. „Manches, was einem sehr vertraut ist, entdeckt man neu, wenn es verfremdet wird.“ Ein Höhepunkt war sicher die Engel-Projektion „Celestial Beings“ im Altar von Jonas Pfeiffer. Der Künstler hat versucht verschiedene Bibelstellen über Engel möglichst genau darzuzstellen. Herausgekommen ist ein ganz anderes Engelbild als das der vertrauten niedlichen Putten. Kommentar eines jugendlichen Besuchers: „Jetzt weiß ich auch, warum Engel in der Bibel sich immer mit dem Satz vorstellen „Fürchte dich nicht.“ Pastor Goltz dankte besonders der Künstlerin Kasia Kohl, die die Ausstellung kuratiert hat, sowie Hans-Peter und Volker Boyens, die mit vielen guten Ideen für den Aufbau gesorgt haben, sowie die Ausstellung den Sommer über technisch betreut haben.
Im Moment läuft schon die Planung für die nächste Kunstausstellung in der Tatinger Kirche.

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