Am Sonntag, 20. September 2020 um 11.30 Uhr, erhielt die St. Magnus-Kirche in Tating zum dritten Mal in diesem Sommer ein neues Gesicht. Dort fand in der St. Magnus-Kirche, Dorfstraße, der Eröffnungsgottesdienst zu Part III des Projekts „Kunst in der Kirche“ statt.

Nachwuchskünstler aus Hamburg gestalten die Kirche im Sommer 2020 insgesamt drei Mal um. Part I haben mehr als 5.700 Besucher gesehen, Part II trotz kürzerer Zeit mehr als 3.000. In Part III ist auch Professor Christian Hahn mit einem eigenen Werk vertreten. „Die Aufmerksamkeit für die Umgestaltung durch Kunst ist in den vergangenen Wochen noch einmal größer geworden“, sagt Bodo Scheffels, Mitglied des Kirchengemeinderats der Kirchengemeinde St. Peter-Ording und Tating. „Die Reaktionen sind dabei sehr unterschiedlich und reichen von heller Begeisterung bis zu heftiger Ablehnung – mit einem deutlichen Schwerpunkt bei der Begeisterung.“ 

Christian Hahn: Eine Arche ist nicht genug

Die Ausstellungsreihe ist eine künstlerische Intervention von Kunstprofessor Christian Hahn und Studierenden seiner Kurse an der HAW Hamburg, Department Design. „Und Intervention heißt hier, dass es eben nicht um die Ausstellung beliebiger Bilder in einem sakralen Raum geht, sondern um für den Raum geschaffene sakrale Kunst“, so Scheffels. Damit wird eine alte Tradition fortgesetzt. In der St. Magnus-Kirche in Tating als ältester Kirche Eiderstedts ist Kunst aus Jahrhunderten zu sehen – die jetzt neu interpretiert oder zumindest temporär verdeckt wird. 

„Für mich ganz persönlich wie auch alle der Studierenden war die Beschäftigung mit dem Thema Glaube sehr intensiv, sehr anregend und die Werke spiegeln das“, sagt Prof. Christian Hahn. „Die Resonanz, die die Ausstellung erfahren hat, ist enorm.“ Die ausstellenden Künstler Part III: Benjamin von Heusinger, Anne Frör, Muriel Kilchenmann, Jennifer Geeb, Andres Muñoz, Ellen Tsimopoulos und Prof. Christian Hahn.

In dem Eröffnungsgottesdienst werden die Werke vorgestellt. Die Kunstwerke bleiben zur Besichtigung in der Kirche, bis sie im November 2020 wieder abgebaut werden. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten (in der Regel täglich 9 bis 18 Uhr) der Kirche zu besichtigen. Auf die Einhaltung der Pandemie-Schutzbestimmungen ist zu achten, der Eintritt ist frei.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie im Jahrbuch St.Peter-Ording.

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