Stand 28. März 2020 Die Kirchengemeinde St. Peter-Ording und Tating hat wie alle anderen Gemeinden auf Anordnung der staatlichen Stellen zunächst bis zum 19. April 2020 alle Veranstaltungen eingestellt. Die Kirchen St. Peter in Dorf und St. Magnus in Tating sind zum persönlichen Gebet weiterhin geöffnet, die Bürozeiten des Kirchenbüros wurden deutlich verlängert. Wie es danach weitergeht wird erst später entschieden. Wenn Sie über Veränderungen informiert werden wollen, senden Sie uns gerne Ihre Mailadresse unter redaktion@kirche-spot.de, dann halten wir Sie per E-Mail unterrichtet, sollten sich neue Entwicklungen ergeben.

23. März 2020 Erweiterte Öffnungszeiten des Kirchenbüros

Wenn Sie Unterstützung im Alltag brauchen oder einfach einmal reden möchten: Rufen Sie uns gerne an. Wir haben die Öffnungszeiten des Kirchenbüros deutlich ausgeweitet. Es ist jetzt immer von Montag bis Freitag 9 Uhr bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr unter der gewohnten Nummer 04863 / 2260 zu erreichen. Und natürlich stehen die Pastoren oder auch die Mitglieder des Kirchengemeinderats gerne auch darüber hinaus für Gespräche wie für Hilfe in Rat und Tat zur Verfügung.

16. März 2020 Schreiben der Pröpste

Am 16. März 2020 haben sich Bund und Länder für sehr weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens entschieden. Das betrifft auch Zusammenkünfte in Gotteshäusern. Die Pröpste des Kirchenkreises haben ein Schreiben an alle Gemeinden verfasst, das Sie hier finden:

Das Schreiben des Kirchenkreises:

Sehr geehrte Mitglieder der Kirchengemeinderäte, liebe Pastorinnen und Pastoren,

nach Beratungen im Konvent der Pröpstinnen und Pröpste mit dem Bischof im Sprengel, auf der Grundlage der Handlungsempfehlungen der Nordkirche und der inzwischen erlassenen „Allgemeinverfügungen“ des Landes Schleswig-Holstein sowie der bisher bekannten Verfügungen des Landkreises Nordfriesland fassen wir folgende staatlichen Festlegungen und kirchliche Handlungsrichtlinien für die kommende Zeit zusammen: 

Gemäß Landesverordnung sind alle Gottesdienste und alle anderen kirchlichen Veranstaltungen – einschließlich aller Gemeindegruppen und -kreise sowie Konzerte und Chorproben – zunächst bis einschließlich 19.04.2020 abzusagen. Dies schließt auch Versammlungen unter freiem Himmel ein. Das betrifft leider auch die Gottesdienste in der Karwoche und in den Ostertagen. Wir bitten Sie, nach Mitteln und Wegen zu suchen, die Botschaft der Situation angemessen zu kommunizieren. 

Gemäß Absprachen mit der Landeskirche und mit dem Kreis Nordfriesland können Trauerfeiern nur im engsten Familienkreis und unter freiem Himmel am Grab stattfinden. Die Liturgie kann den Umständen entsprechend in kleiner Form als Trauerfeier am Grab angepasst werden. Die Teilnehmenden müssen mit Adresse erfasst werden. Je nach persönlicher Einschätzung der Risikoabwägung kann das Trauergespräch auch telefonisch geführt werden. 

Taufen und Trauungen können mindestens bis zum 19.04.2020 nicht stattfinden. Auch von Haustaufen, Haustrauungen und Hauskonfirmationen sollte abgesehen werden, da dabei ebenfalls die Gefahr neuer Infektionswege entsteht. Außerdem greift die Fürsorgepflicht gegenüber den Pastorinnen und Pastoren in Bezug auf Eigenschutz. 

Konfirmationen können ebenfalls gemäß der Landesverordnung mindestens bis zum 19.04.2020 nicht stattfinden. Da nicht absehbar ist, ob das Verbot von öffentlichen Veranstaltungen und Gottesdiensten verlängert werden muss, sollten die Konfirmationstermine auf einen späteren Zeitpunkt (z.B. September) verschoben werden. 

Im Bereich der Seelsorge sollten Besuche nur auf Anfrage wahrgenommen werden. Von allgemeinen Besuchen (z.B. zu Geburtstagen, Jubiläen etc.) sollte abgesehen werden. Auch hier sollte der Eigenschutz bedacht werden. 

Leitungsgremien müssen weiterhin die Möglichkeit haben, sich zu wichtigen Fragen abzustimmen. Dafür sollte auf die Möglichkeit der elektronischen/digitalen Kommunikation zurückgegriffen werden. Ist ein Treffen unumgänglich, muss auf die Hygienerichtlinien geachtet werden. 

Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, die für uns und alle neu ist. Eine große Herausforderung besteht nun darin, als Kirche präsent und den Menschen nahe zu sein, wo uns übliche Kontaktmöglichkeiten und Sozialformen derzeit nicht gegeben sind. Temporär müssen wir uns jetzt neu erfinden und Signale senden, dass wir gerade nicht abwesend sind, wenn unsere Veranstaltungen ausfallen. Dabei können u.a. folgende Maßnahmen hilfreich sein:

Kirchen stehen offen zum persönlichen Gebet. 

Die Gemeinden laden ein, zur Gottesdienstzeit das persönliche Gebet zu halten. Deshalb sollen, wenn möglich, die Glocken zur Gottesdienstzeit geläutet werden. 

Es wird empfohlen, den Gemeindegliedern einen geistlichen Impuls in anderer Form zur Verfügung zu stellen. Auch sollten Sie in Ihrer Gemeinde in geeigneter Form Hinweise auf Gottesdienste in Radio und Fernsehen geben. 

Da die Situation zur verstärkten Vereinzelung führt, sollten neue seelsorgerliche Formen entwickelt werden – auch über Telefon und digitale Medien. Menschen, die in dieser Zeit besondere Unterstützung brauchen, sollten im Blick bleiben, (nachbarschaftliche) Netzwerke gestärkt werden. 

Wir sind froh und dankbar, wie viele alternative Angebote bereits in kürzester Zeit in unserem Kirchenkreis entwickelt worden sind. 

Wir sind uns bewusst, dass sich die Lage täglich ändert. Daher werden wir Sie über veränderte Entscheidungsgrundlagen und Richtlinien jeweils zeitnah informieren. Bei Gesprächs- und Abstimmungsbedarf können Sie sich gerne an uns wenden. 

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