Galerie St. Magnus zu Tating

Die Tatinger Kirche ist reich an Kunstschätzen aus den vergangenen Jahrhunderten. Dazu zählt auch die reich verzierte und bemalte Kanzel, die im Ursprung auf das Jahr 1540 zurückgeht. Auch der gotische Schnitzaltar (um 1480) mit der Kreuzigungsszene und den zwölf Aposteln auf den Seitenflügeln ist ein Schmuckstück. Auf der Rückseite der beiden Außenflügel sind Stationen des Leidensweges Jesu dargestellt: Gefangennahme, Geißelung, Dornenkrönung und Jesus vor Pilatus, eine Besonderheit in schleswig-holsteinischen Kirchen. Beachtenswert sind auch die Emporenmalereien: An der Nordempore (1591 – 1601) zeigen sie Bilder aus dem Alten und Neuen Testament, mit Angabe der Bibeltexte und den Namen der Stifter.An der Westempore (1746) sind die einzelnen Bitten des Vaterunsers bildhaft dargestellt.Auch das Rückpositiv der Orgel, die ihren Ursprung im Jahr 1591 hat, ist ein Schmuckstück der Kirche.

Die Gründung der Tatinger Kirche geht auf das Jahr 1103 zurück. Zu jeder Zeit bestand die heutige Halbinsel Eiderstedt aus drei Inseln oder Harden: Utholm, Everschop und Eiderstedt. Tating war der Hauptort der Utholmharde.

Das Kirchensiegel war damals zugleich auch das Hardensiegel und ist urkundlich überliefert auf Verträgen aus den Jahren 1367 (Staatsarchiv Hamburg) und 1414 (Archiv Kopenhagen). Sonst gibt es kaum Schriftstücke aus jener Zeit.

Im Chronicon Eiderostadense von Johann Russee um 1450 wird der bau des ersten Gotteshauses beschrieben: „Anno Christi 1103 in der vasten an S. Benedictustage ward gebuwet eine holten Capelle by Wittendunen in ere S. Magni up Taten Eskels Land un de ward genömet Tatinghen un de was dat erste Gadeshus in Spadenland.“

Die Tatinger Kirche ist reich an Kunstschätzen aus den vergangenen Jahrhunderten. Dazu zählt etwa der gotische Schnitzaltar (um 1480) mit der Kreuzigungsszene und den zwölf Aposteln auf den Seitenflügeln. Auf der Rückseite der beiden Außenflügel sind Stationen des Leidensweges Jesu dargestellt: Gefangennahme, Geißelung, Dornenkrönung und Jesus vor Pilatus, eine Besonderheit in schleswig-holsteinischen Kirchen. Aus vorreformatorischer Zeit stammt auch das Weihrauchgefäß (um 1300).

Beachtenswert sind auch die Emporenmalereien: An der Nordempore (1591 – 1601) zeigen sie Bilder aus dem Alten und Neuen Testament, mit Angabe der Bibeltexte und den Namen der Stifter. An der Westempore (1746) sind die einzelnen Bitten des Vaterunsers bildhaft dargestellt.

Auch das Rückpositiv der Orgel, die ihren Ursprung im Jahr 1591 hat, ist ein Schmuckstück der Kirche.

 

 

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